| Fragen und Antworten zur Papiertonne:
Warum gibt es eine Papiertonne?
In vielen Gemeinden sind die Containerstandplätze ein ständiges
Ärgernis, weil, insbesondere neben den Papiercontainern, viel Müll
abgeladen wird. Und, Papiercontainer stehen häufig in Flammen. In
einigen Gemeinden wurden die Containerplätze bereits abgeschafft.
Die Gemeinden hoffen also auf ein besseres Erscheinungsbild ihrer Ortschaft.
In welchem Verhältnis zum Restabfallbehälter werden die Papiertonnen
verteilt?
Die Grundausstattung:
Je 120/240-Liter Restabfallbehälter gibt erhalten private Haushalte
eine kostenfreie 240-Liter Papiertonne, es sei denn, er teilt dem WZV mit,
dass er keine Papiertonne oder eine gemeinsame Nutzung mit seinem Nachbarn
wünscht.
Im mehrgeschossigen Wohnungsbau wird je 660-Liter/1100 Liter MGB eine
660-Liter Papiertonne aufgestellt, es sei denn, die Wohnungsbaugesellschaft
oder Verwaltung teilt dem WZV mit, dass eine andere Anzahl an Behältern
oder 240-Liter Behälter gewünscht werden.
Gewerbebetriebe erhalten eine kostenfreie 240-Liter Tonne.
Welche Vorteile hat die Papiertonne?
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Papier braucht nicht mehr im Keller, der Garage oder in Wohn- und Abstellräumen
zwischengelagert zu werden,
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das Bündeln des Papiers für die Straßensammlung entfällt,
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die Papiertonne lässt sich leicht an die Straße rollen,
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die Grundausstattung "Papiertonne" ist kostenfrei,
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insbesondere bei Mehrfamilienhäusern wird weniger Papier in den Restabfall
geworfen, weil die Sammlung direkt am Haus sehr bequem ist,
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die Qualität des Altpapiers wird besser, weil es keine durchnässten
Bündel und Pappkartons mehr gibt,
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die Arbeitsbedingungen der Papiersammler werden erheblich verbessert, weil
das Entleeren der Papiertonne viel einfacher ist als das Aufnehmen und
Werfen von Bündeln in die Sammelfahrzeuge - jeder Sammler hebt derzeit
ca. 6000 kg pro Tag.
Was kosten zusätzliche Papiertonnen ?
240-Liter Papiertonnen kosten 3,00 Euro/Entleerung bzw. 39,00 Euro/Jahr.
660-Liter Papiertonnen kosten 8,00 Euro/Entleerung bzw. 104,00 Euro/Jahr.
Für Gewerbebetriebe zuzüglich Mehrwertsteuer.
Wird die Abfallentsorgung durch die Papiertonne teurer?
Nein. Die Papiersammlung und -verwertung der Mengen aus der Grundausstattung
wird, ob Straßen- oder Behältersammlung, aus den Entgelten für
die Abfallentsorgung bezahlt. Bei der Papiersammlung aus Tonnen können
Fahrzeuge mit größerem Fassungsvermögen eingesetzt werden,
das Sammeln geht schneller und effektiver als bei der Straßensammlung.
Wie groß sind die Papiertonnen und was haben sie für einen
Platzbedarf?
| 240-Liter: Tiefe : 73 cm |
Breite: 58 cm |
Höhe: 107 cm (Platzbedarf ca. 0,5 m²) |
| 660-Liter: Tiefe : 77 cm |
Breite: 136 cm |
Höhe: 118 cm (Platzbedarf ca. 1 m²) |
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Bei Bedarf bieten wir eine Beratung vor Ort an.
Für Gewerbebetriebe ist Herr Kraski Ansprechpartner (04551-909177)
und
für Mehrfamilienhäuser Herr Paulsen (04551-909182).
Wann wird die Papiertonne das erste Mal geleert und in welchem Rhythmus?
Die erste Leerung wird bereits 2-3 Wochen nach Auslieferung der Papiertonne
sein, weil bei der ersten Sammlung mit einem besonders hohen Papieraufkommen
gerechnet wird. Danach werden die Papiertonnen regelmäßig alle
4 Wochen geleert.
Wann wird die Papiertonne verteilt?
Von März bis November 2006 werden die Profis in Orange 40 000 Papiertonnen
verteilen. Für die Verteilung wurde das WZV-Gebiet in vier Bereiche
geteilt:
| Bereich I |
Seth, Todesfelde, Bark, Leezen, Fredesdorf, Tarbek, Schmalensee, Mözen,
Kükels, Groß Niendorf, Wittenborn, Gönnebek, Latendorf,
Heidmühlen |
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Verteilung vom 6. bis 21. März 1. Entleerung: ab 13. Kalenderwoche |
| Bereich II |
Bad Bramstedt, Fuhlendorf, Hagen, Borstel, Armstedt, Hasenkrug, Hardebek,
Wiemersdorf, Großenaspe, Bimöhlen, Hitzhusen, Wakendorf II,
Nahe, Kayhude, Oering, Heidmoor, Mönkloh, Föhrden-Barl, Weddelbrook,
Lentföhrden, Hartenholm, Hasenmoor |
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Verteilung vom 22. März bis 4. Mai 1. Entleerung: ab 17.
Kalenderwoche |
| Bereich III |
Henstedt-Ulzburg, Alveslohe, Ellerau, Kisdorf, Stuvenborn, Sievershütten,
Winsen, Hüttblek, Kattendorf, Struvenhütten, Schmalfeld, Nützen,
Kaltenkirchen, Oersdorf |
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Verteilung vom 6. Juni bis 27. Juli 1. Entleerung: ab 29. Kalenderwoche |
| Bereich IV |
Bad Segeberg, Wahlstedt, Schackendorf, Fahrenkrug, Negernbötel,
Daldorf, Högersdorf, Schwissel, Bebensee, Neversdorf, Neuengörs,
Geschendorf, Westerrade, Strukdorf, Klein Gladebrügge, Traventhal,
Dreggers, Wakendorf I, Bahrenhof, Pronstorf, Rohlstorf, Weede, Schieren,
Stipsdorf, Glasau, Wensin, Travenhorst, Seedorf, Nehms, Krems II, Blunk,
Tensfeld, Damsdorf, Stocksee, Klein Rönnau, Groß Rönnau |
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Verteilung vom 19. Sept. bis 2. Nov. 1. Entleerung ab 43. Kalenderwoche |
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Was ändert sich bei der Straßensammlung?
Die Papierstraßensammlung wird ca. zwei Wochen vor der ersten
Entleerung der Papiertonne ein-gestellt. Für die gelben Wertstoffsäcke
bleibt die Straßensammlung bestehen.
Was gehört in die Papiertonne?
Briefumschläge, Broschüren, Bücher, EDV-Papier, Kalender,
Kataloge, Kartons, Notizzettel, Pack-papier, Papiertüten, Schachteln,
Schreibpapier, Schulhefte, Wellpappe, Zeitschriften, Zeitungen
Tipp: bitte das Papier nicht mehr als nötig zerkleinern - die
Sortieranlage kann große Stücke besser voneinander trennen.
Was gehört nicht in die Papiertonne?
Milch- und Saftkartons, Kartons von gefrorenen Lebensmitteln.
Wie werden die Kunden informiert?
Gewerbebetriebe und Wohnungsbaugesellschaften/Verwaltungen werden angeschrieben
und gebeten, uns mitzuteilen, wenn sie eine andere als die vorgesehene
Behälterausstattung wünschen.
Private Haushalte werden per "Tonnenpost mit Antwortkarte" über
die Einführung der Papiertonne informiert. Die Antwortkarte braucht
nur dann an den WZV zurückgeschickt werden, wenn keine Papiertonne
gewünscht wird oder eine gemeinsame Nutzung mit dem Nachbarn. Ansonsten
wird die Papiertonne "automatisch" auf das Grundstück gestellt.
Bei der Verteilung der Papiertonne gibt es Informationen über die
Entleerungstermine und darüber, was in die Papiertonne gehört. |