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„Bombenstimmung“ auf dem Recyclinghof Schmalfeld
 
Mitarbeiter der WZV-Recyclinghöfe finden ab und an schon mal befremdliche Dinge in den Containern. Als aber heute Morgen in einem Altmetallcontainer auf der Schmalfelder Anlage eine ca. 50 cm lange Granate entdeckt wurde, gab es zuerst einmal einen Riesenschrecken.

Umgehend wurde der Kampfmittelräumdienst in Kiel informiert. Dieser konnte beim Eintreffen Entwarnung geben. Es handelte sich um eine nicht scharfe Übungsmunition der Bundeswehr. Die Spezialisten nahmen die Attrappe mit und somit war der Spuk schnell wieder vorbei.

WZV-Verbandsvorsteher Jens Kretschmer zeigte sich zum einen darüber sehr erleichtert: „Ich bin froh, dass sich dieser Vorfall jetzt als „harmlos“ entpuppt hat und keinem meiner Mitarbeiter etwas passiert ist!“ Andererseits ist der WZV-Chef aber auch irritiert: „Mir stellt sich die Frage: Wer schmeißt eine Granate einfach in den Müll?“

Anlagenleiter Helmut Wachowitz zeigt für alle Kunden den richtigen Weg auf: „Für das Entsorgen jeglicher Waffen oder Munition ist der Kampfmittelräumdienst zuständig.“ Eine telefonische oder persönliche Nachfrage beim WZV-Personal hätte einiges an Unruhe zum Wochenstart verhindern können.