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Mit der Aktion „Apfelblütenland“
einen Apfelbaum gewinnen
 
Lange wird es nicht mehr dauern, bis die ersten Apfelblüten sich zeigen und ein deutliches Frühlingszeichen setzen. Der Martin-Meiners-Förderverein lädt deshalb junge Naturbeobachter aus KiTas und Grundschulen im Kreis Segeberg ein, dem Naturphänomen „Apfelblüte“ auf die Spur zu gehen und damit den Klimaforschern zu helfen.
Der auserwählte Apfelbaum kann auf dem Schulweg stehen, auf dem Kita-Gelände, auf einer Streuobstwiese oder in Nachbars Garten. Wer einen Baum gefunden hat, muss seinen Standort beschreiben, notieren wann die ersten Blüten aufgehen, berichten, wenn etwa die Hälfte aller Blüten aufgegangen sind und solange warten bis die ersten Blütenblätter zu Boden fallen.
Fotos und Beschreibungen des Apfelblütenverlaufes müssen die jungen Klimaforscher in ein Formular der „Aktion Apfelblütenland“, das über die Internetseite des MMFV zu finden ist, eintragen. Klimaforscher stellen die Ergebnisse in einer "Phänologischen Naturraumkarte" dar und erhalten langfristig Hinweise auf Klimaveränderungen.
Neben dem kalendarischen gibt es auch den phänologischen Frühlingsbeginn. Er wird von der Apfelblüte bestimmt und ist nie am gleichen Tag. Temperatur, Niederschlag und Standort eines Apfelbaumes beeinflussen seinen Blühbeginn. Wird das Phänomen Apfelblüte beobachtet und dokumentiert, liefert es wichtige Erkenntnisse für die Klimaforschung. Je mehr Daten gesammelt werden, desto genauer können die Unterschiede zwischen einzelnen Regionen herausgearbeitet werden.
Kitas und Schulklassen, die einen Apfelbaum gewinnen möchten, müssen dieses Beobachtungsformular per E-Mail an den MMFV senden. Das Beobachtungsformular und die E-Mail-Adresse des MMFV findet man auf der Seite des MMFV. Ende Mai findet unter den Einsendern die Verlosung von drei Apfelbäumen statt.