Aktuelles der letzten 365 Tage
„Toter Winkel“
WZV unterstützt Verkehrserziehung an der Gemeinschaftsschule am Burgfeld in Bad Segeberg
 
An der Gemeinschaftsschule am Burgfeld in Bad Segeberg finden aktuell die „drei wilden Tage“ statt, so Lehrer A. Schmidt. Diese besonderen Tage direkt nach den Halbjahreszeugnissen werden inhaltlich mit Themen gefüllt, die während des Schulalltags meist zu kurz kommen, wie ein Museumsbesuch, ein Training neuer Lehrmethoden und das Thema Verkehrssicherheit. Das Verkehrssicherheitstraining wird von der Kreisverkehrswacht Segeberg und dem WZV (Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg) gemeinsam und kostenfrei für Schulen angeboten. Zu Beginn erfolgt ein theoretischer Teil durch die Kreisverkehrswacht und im Anschluss dürfen die Schüler das Erlernte praktisch durch den WZV erleben. In diesem Teil erklärt Holger Scheske, der als WZV-Einsatzleiter in der Abfallwirtschaft und zudem als Fahrlehrer aller Klassen beim WZV die Auszubildenden zum Berufskraftfahrer ausbildet, die Tücken des toten Winkels und verdeutlicht praktisch am direkt Fahrzeug, wie Fahrer und Fußgänger aufeinander aufpassen müssen.
Mit einem Keil aus gelber Folie wurde genau dieser Bereich des „toten Winkels“ markiert.
Vor dem Fahrzeug hat Holger Scheske einen Bereich mit Pylonen abgesteckt der ebenfalls aus dem Fahrerhaus nicht überblickt werden kann. Die Schüler hatten die Aufgabe sich in die markierten Bereichen zustellen. Nun konnten rund 100 Schüler aus vier 6. Klassen einen Blick vom Führerhaus in die Spiegel werfen. Sie stellten fest, dass sie ihre Mitschüler nun nicht mehr sehen konnten. Um einen Teil des „toten Winkels“ überblicken zu können, gibt es daher an neueren Fahrzeugen zusätzliche Spiegel, aber auch diese geben keine vollständige Sicht. Als Fahrer eines solchen Fahrzeugs muss man immer zu 100% konzentriert sein und alles um das Fahrzeug im Auge behalten. Die anschauliche Tote-Winkel-Aktion führt der WZV in Kooperation mit der Kreisverkehrswacht Segeberg durch. Bei Interesse können sich interessierte Schulen an die Kreisverkehrswacht wenden, die die Termine entsprechend abstimmen.