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WZV warnt vor „Mülldetektiven“
 
In den letzten Jahren warnte die Polizei vermehrt vor Trickbetrügern, die sich zum Beispiel mit dem sogenannten „Enkel-Trick“ telefonisch bei älteren Bürgern Geld und Wertgegenstände „ergaunerten“. Nun scheinen die Trickbetrüger mit einer veränderten Geschichte durch den Kreis Segeberg zu telefonieren. Der WZV (Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg) bekam Hinweise von besorgten Kunden, u.a. aus dem Raum Kaltenkirchen. Eine Kundin erhielt z.B. einen vermeintlichen Anruf von der Müllabfuhr, die sich als WZV am Telefon meldete und einen Besuchstermin ankündigte. Grund für den Besuch sei eine Beratung hinsichtlich korrekter Mülltrennung in privaten Haushalten.
Die WZV-Einsatzleitung warnt daher, „Seitens des WZV gibt es keine Mülldetektive. Wenn Müllwerker während der Entleerung feststellen, dass eine Mülltonne völlig falsch befüllt wurde, zum Beispiel Glas im Biomüll, dann erfolgt eine Rückmeldung in den WZV und bei Bedarf auch eine Beratung. Dies kommt jedoch nur vor, wenn die Kunden den Müll auffällig fehlerhaft getrennt haben. Wenn dies nicht der Fall ist, dann sollten angerufene Kunden hellhörig werden. Wir möchten daher alle Bürger sensibilisieren, die Anrufe sofort abzuwehren und keine Beratungstermine zu vereinbaren. Informieren Sie in konkreten Fällen bitte direkt die örtliche Polizeidienststelle, aber auch Ihren WZV.“