Telefonnummer
Häufig gestellte Fragen
 
BioPlus - häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen
 
Müssen sich alle Haushalte jetzt, zur Einführung des BioPlus Tarif-Systems, beim WZV melden?
Nein, wer mit seiner derzeitigen Behälterkombination zufrieden ist, braucht gar nichts zu tun. Alles läuft wie gewohnt weiter.

Welche Behälterkombination nutze ich zurzeit?
Ein Blick auf den Behälterrand, auf dem der Deckel aufliegt oder den Behälterdeckel genügt. Auf den Deckeln ist das Volumen des Behälters angegeben. Es gibt folgende Behältergrößen:

Biotonne: 80-Liter, 120-Liter und 240-Liter
Papiertonne: 240-Liter, 120-Liter und 660-, 1.100 Liter (für Mehrfamilienhäuser)
Restabfalltonne: 120-Liter, 240-, 660-, 1.100-Liter

Beim Steueramt der Stadt/Gemeinde und im Service Center des WZV kann die Behälterkombination auch erfragt werden.

Wann ist ein Wechsel des BioPlus Tarif-Systems möglich?
Ein Wechsel ist nicht nur zum Jahreswechsel, sondern ganzjährig, zu jedem ersten eines Monats, möglich. Die Steuerämter der Städte und Gemeinden nehmen die Anträge entgegen und versenden dann die Rechnungen mit dem neuen Tarif. Sie informieren den WZV, der dann umgehend die neuen Behälter ausliefert.

Wo und wie werden Anträge für neue Behälterausstattungen gestellt?
Antragsformulare gibt es unter www.wzv.de und bei allen Steuerämtern. Im Internet können die Anträge maschinell ausgefüllt werden, müssen ausgedruckt und unterschrieben an das zuständige Steueramt geschickt werden. Änderungen oder Neuanmeldungen können nicht telefonisch angenommen werden können. Die Anträge sind nur gültig, wenn sie vom Eigentümer handschriftlich unterzeichnet wurden.

Wie oft werden die Behälter geleert?
Bioabfalltonnen immer 2-wöchentlich
Papiertonnen immer 4-wöchentlich
Restabfalltonnen 660/1.100-Liter wöchentlich oder 2-wöchentlich
Restabfalltonnen 240-Liter immer 2-wöchentlich
Restabfalltonnen 120-Liter 2- oder 4-wöchtlich


Welches Gewicht dürfen Abfallbehälter maximal haben?
Bio-, Papier- und Restabfallbehälter haben ein maximales Füllgewicht. Die Gewichtsbegrenzungen sind in den DIN-Vorschriften für Abfallbehälter festgelegt. Die Herstellen garantieren dafür.

Diese Gesamtgewichte dürfen nicht überschritten werden:
80-Liter-Behälter  50 kg
120-Liter-Behälter  60 kg
240-Liter-Behälter  100 kg
660-Liter-Behälter  270 kg
1.100-Liter-Behälter  450 kg

Das maximale Behältergewicht wird schnell überschritten, wenn Abfall oder Wertstoffe verdichtet werden. Deshalb dürfen Behälter nur locker befüllt werden.

Biotonnen erreichen ihr Maximalgewicht schnell, wenn sie mit Erdanhaftungen an Wurzeln, Grassoden und feuchtem Rasenschnitt befüllt werden.

Bei den Papiertonnen bringen Telefonbücher und Kataloge viel Gewicht.

Bei Restabfalltonnen führt Bauschutt schnell zur Gewichtsgrenze.

Wie ist die 80- von der 120-Liter-Biotonne zu unterscheiden?
Die beiden Biotonnen sind, wenn sie nicht direkt nebeneinander stehen, schwer zu unterscheiden. Ein Blick auf den Behälterdeckel genügt. Dort ist das Volumen 80- oder 120-Liter angegeben.

Kann die Papiertonne abbestellt werden?
95 Prozent der Haushalte nutzen eine 240-Liter-Papiertonne. Auf Wunsch stellt der WZV auch kleine 120-Liter-Papiertonnen zur Verfügung. Kunden, die die Papiertonne abbestellt haben, nutzen andere Entsorgungsmöglichkeiten: Sie bringen Papier, Pappe und Kartons zu den Containerplätzen vor Ort oder zu den WZV Recyclinghöfen. Für die Entleerung und Sortierung des Papiers aus diesen Systemen zahlt der WZV; deshalb hat das Abbestellen der Papiertonne auch keinen Einfluss auf den BioPlus Tarif.

Defekte Behälter – was tun?
Abfallbehälter können aus verschiedenen Gründen kaputt gehen und werden dann, wenn der Kunde sich meldet, vom WZV ausgetauscht.
Für den Tausch und den Behälter muss dann gezahlt werden, wenn der Nutzer des Behälters für den Schaden verantwortlich ist.

Bei Materialermüdungen der Abfallbehälter – meistens sind es Risse im Behälter, aber auch defekte Räder oder Deckelscharniere – kostet der Austausch des Behälters nichts.

Die Müllwerker des WZV hinterlassen eine Nachricht, wenn sie einen defekten Behälter bei der Sammeltour erkennen und geben diese Nachricht auch an das Auslieferungsteam. So erhalten die Kunden schnellstmöglich einen neuen Behälter.

Nicht immer ist der Defekt deutlich sichtbar. Dann hilft einfach ein Anruf oder einen Nachricht an das WZV Service Center.

Warum ist ein Mindestvolumen für Abfallbehälter vorgeschrieben?

Der Tarif für die Abfallentsorgung beinhaltet zahlreiche abfallwirtschaftliche Leistungen:
  • Bioabfall- und Papiersammlung mit Verwertung
  • Restabfallsammlung und Entsorgung
  • Strauchgut-, Weihnachtsbaum-, und Sperrmüllsammlung mit Verwertung
  • Schadstoffsammlung
  • kostenfreie Nutzung der WZV Recyclinghöfe für ausgewählte Wertstoffe sowie Schadstoffe
  • Kundenberatung
Der Restabfall ist also nur ein Bestandteil des Gesamtpaktes. Selbst bei einer hundertprozentigen Verwertung fallen Kosten für die aufgezeigten Leistungen an.

Bundesweit gibt es eine, von Gerichten festgegte Regel für das Mindestbehältervolumen. Es beträgt 7,5 Liter pro Person und Woche. Rechnerisch ergibt sich daraus, wie viele Personen sich einen Restabfallbehälter teilen können:
120-Liter 2-wöchentlich - 8 Personen
120-Liter 4-wöchentlich - 4 Personen
90-Liter Füllmarkierung - 3 Personen
60-Liter Füllmarkierung - 2 Personen
30-Liter Füllmarkierung - 1 Person

Hat die Füllmarkierung einen Einfluss auf die kostenfreie Sperrmüllmenge?
Einmal im Jahr hat jeder Haushalt Anspruch auf eine kostenfreie Sperrmüllabholung. Maßstab für die Menge ist das Restabfallvolumen. Da die Füllmarkierung sich auf einen 120-Liter-Behälter bezieht, bleibt auch hier der Anspruch bei der Freimenge von zwei Kubikmetern je 120-Liter Restabfall.

Was bedeutet „Vorstellservice“?
Die Profis in Orange holen die Bio-, Papier- und Restabfalltonne am jeweiligen Entleerungstag vom Grundstück und stellen sie nach dem Entleeren wieder zurück. Der Preis für diesen Service hängt von der Entfernung zwischen Grundstück und Straße ab.
 
nach oben