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Energie und Wasser Wahlstedt/Bad Segeberg (ews), Stadtwerke Bad Bramstedt und Martin-Meiners-Förderverein starten Kampagne
„Trinkwasser aus dem Hahn – Ja klar!“
 
Mitten auf dem Bad Segeberger Marktplatz sprudelt seit einigen Monaten mehr als nur frisches Trinkwasser. Es ist eine klare und nachhaltige Botschaft, die durch die gemeinsame Kampagne der Energie und Wasser Wahlstedt/Bad Segeberg (ews), der Stadtwerke Bad Bramstedt und den Martin-Meiners-Förderverein für Jugend- und Umweltprojekte erlebbar wird: „Trinkwasser aus dem Hahn – Ja klar!“. Ziel dieser Kooperation ist es, die gute Qualität des regionalen Trinkwassers hervorzuheben, Transportwege zu vermeiden und die Umweltbelastungen durch Verpackungen zu reduzieren. „Was mit unserem regionalen Trinkwasser so einfach ist, das möchten wir mit unserer Kampagne weiter vermitteln.“, so ews-Geschäftsführer Winfried Köhler.

Wer Trinkwasser aus dem Hahn trinkt, tut Gutes
Dass der Genuss von Trinkwasser aus dem Hahn viele wertvolle Gesichtspunkte besitzt, soll über eine Aufklärungskampagne vertieft werden. Das Trinkwasser von ews und den Stadtwerken Bad Bramstedt schmeckt nicht nur gut, es wird durch regelmäßige Labortests genauestens überprüft. Diese Qualitätssicherung ist die Grundlage für ein sauberes und erfrischendes Produkt. Daneben sind es der besonders günstige Preis im Vergleich zum Mineralwasser und eine hervorragende Ökobilanz durch die Vermeidung von Plastikmüll. 17 Milliarden Plastik-Einwegflaschen für abgepacktes Wasser, die jährlich in Deutschland verbraucht werden, bieten jede Menge Potenzial, um Verpackungsmüll zu reduzieren. Zudem entfallen lange Transportwege, die Wasserflaschen vom Hersteller über den Handel bis nach Hause zurücklegen müssen. Ebenso entfällt der Rücktransport der geleerten Flaschen: Mehrwegflaschen gehen zurück zum Hersteller, um neu befüllt zu werden, während Einwegflaschen zum Schreddern in Recyclingbetriebe gebracht werden. Für jährlich 39 Kilogramm CO2 ist jeder Konsument von abgepacktem Mineralwasser mitverantwortlich.
Dass sich mit Trinkwasser aus dem Wasserhahn zudem jede Menge Geld sparen lässt, zeigt der direkte Vergleich: 1.000 Liter direkt aus dem Wasserhahn kosten weniger als zwei Euro. 1.000 Liter Wasser in Glas- oder Plastikflaschen kommen auf einem Betrag von bis zu 1.500 Euro.

Wissen zum Weitergeben
Zum Auftakt haben ews, die Stadtwerke Bad Bramstedt und der Martin-Meiners-Förderverein eine Broschüre mit Informationen zu Wasserqualität, Preis und Ökobilanz erstellt. Interessierte, Schulklassen und Kitas, die sich intensiv mit „Trinkwasser aus dem Hahn“ beschäftigen wollen, können die Wasserwerke besichtigen und beim Martin-Meiners-Förderverein den Mehr- und Einwegflaschen auf die Spur gehen. Im nächsten Frühjahr wollen die drei Aktionspartner Kitas und Schulen aus ihren Einzugsgebieten zu einem Trink- und Abfall-Check einladen, mit dem sie ihr Konsumverhalten kritisch beleuchten können. „Wir wollen motivieren, auf den Genuss von Trinkwasser aus dem Hahn umzusteigen und gleichzeitig praktischen Umweltschutz zu leisten.“, so Bettina Kramer vom MMFV. Kitas und Schulen, die langfristig auf Trinkwasser aus dem Hahn umsteigen, werden belohnt, wenn sie in einer Dokumentation darstellen, wie an ihrer Schule oder Kita mit Trinkwasser aus dem Hahn Umweltschutz betrieben wird. So können andere von ihrer guten Praxis lernen. Für die Besten Ideen stellen die drei Kooperationspartner einen Umweltpreis in Aussicht.
 
„Trinkwasser aus dem Hahn – ja klar!“ Mit ihrer Kampagne setzen sie ein klares Zeichen für die gute Qualität von regionalem Trinkwasser, Abfallvermeidung und Umweltschutz: (v. li.) Bettina Kramer (Martin-Meiners-Förderverein), Vera Kelsch (Stadtwerke Bad Bramstedt), Jana Mesecke (Energie und Wasser Wahlstedt/Bad Segeberg) und die Geschäftsführer Marc Fischer (Stadtwerke Bad Bramstedt und Winfried Köhler (ews)
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