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Jetzt geht es los!
Tomaten-Wettbewerb vom MMFV
 
„Grün – rot – lecker!“ ist das Motto des Pflanzwettbewerbs 2017 vom Martin-Meiners-Förderverein für Jugend- und Umweltprojekte (MMFV). 73 KiTa-Gruppen und Grundschulklassen aus dem Kreis Segeberg erleben bis September live, wie aus winzigen Samen fruchtig-süße Tomaten reifen.

20 Samenkörner der Sorte „Bogus Fruchta“, eine Pflanzanleitung, einen Kompost-Gutschein, ein Tagebuch für Notizen und eine Ernteliste, damit hat der MMFV alle Teilnehmer ausgestattet.
Mit dabei sind auch die „Oeringer Strolche“. Eifrig befüllen sie kleine Töpfe mit Anzuchterde, legen die winzigen Samen vorsichtig hinein, decken sie mit Erde zu und gießen, bis die Erde schön feucht ist. Jetzt heißt es geduldig sein. Die ersten Pflänzchen werden sich erst in zwei bis drei Wochen zeigen. Mitte Mai können die Strolche ihre Tomatenpflanzen dann nach draußen setzen. Dazu müssen sie Beete oder Kübel mit Öko-Komposterde befüllen, die sie mit ihrem Gutschein auf den WZV-Recyclinghöfen bekommen. Ob im Beet oder im Kübel, Tomaten lieben es weiterhin warm und windstill. Sie mögen kein Wasser von oben, sind aber durstig und müssen von unten gut gegossen werden. „Bogus Fruchta“ ist eine frühreifende Buschtomate, die bis zu 65 cm hoch wird und daher mit einem Stab gestützt werden sollte.
Die ersten Früchte werden im Juli ihre Farbe von grün nach rot wechseln. Von nun an bis September können runde, fruchtig-süße Tomaten geerntet, verarbeitet und genossen werden.

Seit 2005 gibt es für Schulen und KiTas im Kreis Segeberg in jedem Jahr einen Pflanzwettbewerb vom MMFV. Der Kürbis war die erste Wettbewerbspflanze, gefolgt von Sonnenblume Feuerbohne, Zucchini, Kartoffel und Co. – manche waren schon zweimal dabei.
„Die Tomaten sind, wegen ihrer langen Ernteperiode, die auch über die Sommerferien geht, ein Experiment für alle.“, so der MMFV-Vorsitzende Hans Peter Sager. „Wer gewinnt, steht aber nicht im Vordergrund, sondern das ganzheitliche, nachhaltige Naturerleben: von der Saat bis zur Ernte, vom Kümmern und Pflegen bis zum Höhepunkt, etwas selbst Angebautes zu essen.“ Einsendeschluss für selbst gemalte Bilder, Bastelarbeiten, Geschichten und die Ernteliste ist der 8. September. Dann wird es spannend für den MMFV. „Wir sind in jedem Jahr aufs Neue begeistert über die Vielfalt der Erlebnisse und die kreativen Mal- und Bastelarbeiten – die Entscheidung über die Reihenfolge der Platzierung fällt immer richtig schwer.“, so Bettina Kramer.
 
(v. li) „grün – rot – lecker!“ Anna und Luana von den Oeringer Strolchen sind beim tomaten-Wettbewerb dabei und lassen sich vom Vorsitzenden des Martin-Meiners-Förderverein, Hans Peter Sager, helfen
Mit Saaterde, Schaufel und Tomatensaat – die Oeringer Strolche sind die Jüngsten von 73 Kitagruppen und Grundschulklassen, die beim großen Tomaten-Wettbewerb vom Martin-Meinerns-Förderverein mitmachen
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