Vom MMFV prämiert - meterlange Kapuzinerkresse-Ranken 2009
Auch in diesem Jahr gab es vom Martin-Meiners-Förderverein für Jugend- und Umweltprojekte (MMFV) wieder einen Pflanzwettbewerb. In diesem Jahr konnten alle Kindergärten im Kreis Segeberg ihr gärtnerisches Talent beim großen Kapuzinerkresse-Wettbewerb unter Beweis stellen. 34 Kindergärten haben mitgemacht, 18 Kindergärten haben ihre Wettbewerbs-Ergebnisse eingereicht. Der Vorsitzende des MMF, Hans-Peter Sager und Viktorija Djadjunova, die beim MMFV ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr macht, haben die längsten Ranken und die eingereichten Tagebücher beurteilt und die Preise an die glücklichen Gewinner überreicht.
Die wohl Jüngsten unter den Teilnehmern, die Kinder von der Kinderbetreuung Streifenenten-Club e. V. in Norderstedt/Glashütte, haben mit 3, 40 Metern die längste Kapuzinerranke gezogen. Leiterin Susanne Braun freute sich mit den Kleinen riesig über den „500-Euro-Scheck“. Damit wird eine Viererkarre finanziert, auf die sich die Kinder schon lange freuen. Dann können auch die ganz Kleinen den Hin- und Rückweg in den nahegelegenen Wald mit Freude erleben. Den zweiten Platz hat die Gartengruppe der Tausendfüßler Kindertagesstätte aus Kaltenkirchen mit 2,61 Metern Rankenlänge gewonnen. Gefolgt vom Kindergarten Garbeker Strolche & Kinderspielkreis "Die Sonnenkinder" in Wensin-Garbek, die eine 2,56 Meter lange Ranke gezogen haben. Für die beiden Kindergärten gibt es im Frühjahr einen Ausflug zum Tierpark Eekholt.
Niemand, der mitgemacht hat, geht leer aus. Alle bekommen eine Urkunde, die aus den Zeichnungen und Bildern der Kressetagebücher gemacht wurde, und als kleines Dankeschön ein Buch mit einer CD über Vogelstimmen.

Im Mai gab es vom MMFV das Saatgut für die Kapuzinerkresse in Bioqualität, einen 40-Liter-Sack Qualitätskompost, ein Kapuzinerkresse-Tagebuch und eine Aussaat- und Pflegeanleitung. Nun konnte es losgehen. Säen, auspflanzen, gießen und genau beobachten, was geschieht. Im September wurde es spannend: wie lang ist die längste Ranke? Das Messergebnis musste nun, zusammen mit dem Tagebuch und zwei Fotos an den MMF geschickt werden. FöJ-lerin Viktorija hat gespannt auf die Einsendungen gewartet und alle Messergebnisse ausgewertet und sich über ganz viele, schöne Tagebücher und Bilder gefreut.
„Die Kinder waren mit großem Eifer dabei“, so der Vorsitzende Sager, „und wir werden im nächsten Jahr bestimmt wieder einen Wettbewerb machen.“ FÖJ-lerin Viktorija hat auch schon eine Idee: Kartoffeln pflanzen, ernten und verarbeiten, um zu erleben, woher Kartoffelbrei und Pommes kommen, das möchte sie gerne vorbereiten.

Timo, Hauke, Luis und Jacob (v.li.n.re.) vom „Streifenenten-Club e.V.“ in Norderstedt sind mächtig stolz darauf, unter allen Teilnehmern mit 3,40 Meter die längste Ranke gezogen zu haben.