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Das Freiwillige Ökologische Jahr in Schleswig-Holstein

Das Freiwillige Ökologische Jahr ist ein Bildungsjahr, das Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen praxisorientierten Einblick in den Umwelt- und Naturschutz und die nachhaltige Entwicklung bietet. Nur einmal im Leben hast Du die Chance als FÖJler oder FÖJlerin zu arbeiten. Die Vollzeitschulpflicht (in Deutschland neun Jahre) musst Du abgeschlossen haben und Du darfst nicht älter als 27 Jahre sein. Das FÖJ-Jahr beginnt immer am 1. August und endet am 31. Juli des Folgejahres.

Zitate von "Ehemaligen"

Ein FÖJ bedeutet:
Neue Erfahrungen sammeln
der Natur helfen
neue Menschen kennenlernen
Freundschaften schließen
sich mit Tieren oder Pflanzen beschäftigen
Fähigkeiten und Wissen erlernen oder vertiefen
Seminare mitleiten und Verantwortung übernehmen
anderen Menschen die Natur näher bringen
Soziale, kulturelle oder umweltrelevante Veranstaltungen oder Aktionen leitet

Nähere Informationen findest du bei den beiden FÖJ-Trägern Schleswig-Holsteins
FÖJ-Träger Koppelsberg
FÖJ-Träger Wattenmeer

 
Die FÖJler
 
2017/2018
Eileen Olk ist die derzeitige FÖJlerin.
 
2016/2017
Carina hat sich intensiv mit Kunststoffen auseinandergesetzt und für Schülerinnen und Schüler ab der 6. Klasse ein Projekt entwickelt, bei dem es um die Geschichte von Kunststoffen, unter-schiedliche Kunststoffarten, Mikroplastik und Bioplastik geht. Das Gemeinschaftsprojekt „Wasser aus dem Hahn – Ja klar!“ mit den Stadtwerken Bad Brams-tedt und der ews hat Carina intensiv mitentwickelt und der Öffentlichkeit auf Messen vorgestellt. Zum Thema „Elektroschrott“ hat sie ein Arbeits- und Informationsheft erstellt, das begleitend zu einem Praxistag „Schrauberwerkstatt E-Schrott“ auf den WZV-Recyclinghöfen genutzt wird.
 
2015/2016
Alia Zentel hatte die Idee zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung 2016 ein Zeichen gegen die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll zu setzen. Gesagt, getan: Zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Städtischen Gymnasiums Bad Segeberg hat sie zwei riesige Plastikteppiche „gebaut“ und mitten im November in den Segeberger See gelassen. Ein Hingucker, der viele Besucher der Seepromenade zum Nachdenken und Diskutieren angeregt hat.
 
2014/2015
Sebastian Kinne hat die Sammlung „Deckel gegen Polio“ im Kreis Segeberg aufgebaut und das Sammelsystem für Umwelt- und Sozialprojekte des MMFV erweitert. Neben Korken, CDs und Handys werden seit April 2015 auch Kunststoffverschlüsse von Flaschen und Tetra-Packs für ein Leben ohne Kinderlähmung gesammelt.
 
2013/2014
Lydias Puttkamers Lieblingsprojekt war das Segeberger Tauschhaus. Sie hat – zur großen Freude vieler Innenstadtbesucher – in der Fußgängerzone ein Holzhaus eingerichtet, das täglich von immer mehr Menschen genutzt wird. Hier kann jeder vorbeikommen, Bücher, CDs und Spiele abgeben, stöbern und kostenlos das, was gefällt, mitnehmen.
 
2012/2013
Jule Zeymers FÖJ-Highlight war das Projekt „Kunst recycelt Glas“: Schülerinnen und Schüler vom Städtischen Gymnasium Bad Segeberg haben erlebt, wie Glas recycelt wird. Sie habe selber Kunstwerke aus Altglas geschaffen, die in der "Kunsthalle Flath" ausgestellt wurden. Jules hat die Schaffensprozesse mit einem Film dokumentiert.
 
2011/2012
Sophie Schrape hat viele Schulklassen beim "Abfall auf der Spur" begleitet, ganz aktiv an der Forscherhütte gebaut und sich intensiv mit Elektronik-Schrott beschäftigt. Viele praktische Erfahrungen hat sie bei den Sperrmülltouren gesammelt. Im Straßenbau hat sie an zahlreichen Tagen tatkräftig mit angepackt – vorausschauend für ihre zukünftige Ausbildung.
 
2010/2011
Saskia Troegel hat das Projekt „Briefmarken für Bethel“ auf den Weg gebracht. Auf allen Recyclinghöfen des WZV werden jetzt Briefmarken für einen guten Zweck gesammelt. In ihrer FÖJ-Zeit gab es die erste Aktion "Jung hilft Alt": Zusammen mit Jugendlichen vom Jugendcafé am Markt hat sie bei Segeberger Senioren Tannenbäume abgeholt.
 
2009/2010
Viktorija Djadjunova führte das Projekt "Dem Abfall auf der Spur" weiter und beschäftigte sich eingehend mit der Technik des Papierschöpfens. Mit den Papierschöpfsets vom MMF hat sie Schülerinnen und Schülern das Recycling von Altpapier praktisch erleben lassen.
 
2008/2009
Begonnen hat das FÖJ beim Martin-Meiners-Förderverein mit Jorwe Steinhauer. Er hat das Projekt „Forscherhütte“ zusammen mit der Ricklinger Schule gestartet und den Bau Forscherhütte bis zum Richtfest begleitet. Auch das Projekt „Dem Abfall auf der Spur“ feierte mit Jorwe Première.
 
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Das sagen die Ehemaligen zu ihrem FÖJ

Saskia Troegel 2010/2011
„Die Kinder mitzureißen und für Abfalltrennung und -recycling zu begeistern, ist zwar jedes Mal eine kleine Herausforderung, aber der Erfolg und den Spaß den man gemeinsam hat, ist die Anstrengung auf jeden Fall wert.“

„Das FÖJ war die beste Entscheidung meines jungen Lebens. Ich bin selbständiger geworden, habe alllein gewohnt, habe meine Stärken und Schwächen besser kennen gelernt, meine eigenen Kreativität entdeckt, Ängste abgebaut und viel dazugelernt.“

„In meiner ‚Einsatzstelle habe ich mich immer wohl gefühlt. Ich konnte immer zu den beiden, Bettina und Birgit, gehen und mir war Rat und tatkräftige Unterstützung sicher. ...Die Mitarbeiter und Auszubildenden auf dem Segeberger Recyclinghof haben mein Leben bereichert. Wir ha-ben viel zusammen gelacht und ich werde sie schrecklich vermissen.

Sophie Schrape - FÖJ 2011/2012
„Besonders Spaß hat mir das Mitfahren bei der Sperrmüll- und Tiefbautruppe gemacht. Es waren Erlebnisse, die ich so schnell nicht vergessen werde.“

„Das Projekt Forscherhütte war meine Lieblingsaufgabe beim Martin-Meiners-Förderverein. Es hat viel Spaß gemacht mit den Schülern zusammen zu werkeln und ich habe mich super mit allen verstanden.“

„...ich habe gemerkt, dass ich gut mit Kindern arbeiten kann“

„Meine Einsatzstelle ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Ich konnte in alle Bereiche reinschnuppern und mich auch in der Richtung, wozu ich Lust hatte, entfalten.“

“Ich habe viele wichtige Erfahrungen fürs Leben gemacht und bin sehr froh das FÖJ gemacht zu haben. Als Erstes, dass man sich bei einer Firma auf die anderen Mitarbeiter verlassen muss.... Durch die Führungen habe ich auch noch mehr an Selbstbewusstsein gewonnen. Mir macht es mittlerweile gar nichts mehr aus vor 30 Leuten zu sprechen...“

„Ich habe nach meinem FÖJ endlich einen festen Berufswunsch: Bauingenieur.“

Größter Lernerfolg
Richtig vorangekommen bin ich beim Thema „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“. Dort habe ich eine neue Sache, die man nicht gerade in der Schule lernt, Ich kann jetzt schon relativ sicher gute Texte schreiben, aber auch Flyer zu bestimmten Themen erstellen.“

Lydia Puttkamer FÖJ 2013/2014
„Ein Jahr ist um... Wahnsinn, wie schnell das ging und wie viel ich erlebt und gelernt habe. Das FÖJ sehe ich nun als eine Chance sich auszuprobieren und sich ökologisch und sozial zu engagieren.“

„Die Arbeit war sehr vielseitig (Büro aber auch Führungen und Projekt in den Schulen) und hat mir die Freiheit gegeben, mehr die Arbeiten zumachen, die mir auch Spaß machen (Fotografieren und beim Sperrmüll mitfahren).“

„Mein Projekt das Tauschhaus: Es ist super toll angekommen!

„Ich habe in dem Jahr gelernt mit ungewohnten Situationen umzugehen und mich besser einzuschätzen. Und das Wichtigste: Egal wo ich bin, ich kann daraus machen, was ich will und es gibt überall super nette Menschen!

„Während meines FÖJs habe ich gemerkt, dass mir die praktischeren Sachen einfach mehr Spaß machen, als im Büro zu sitzen und über das Duale Studium kann ich das gut kombinieren.“

„Das FÖJ war für mich die richtige Entscheidung. Ich würde sie jedes Mal wieder treffen. Es bietet vielfältige Möglichkeiten in der Gestaltung und Interpretation von Umweltschutz. Und ganz nebenbei lernt man sich selber besser kennen und Dinge auch anzugehen.“

Sebastian Kinne FÖJ 2014/2015
„Das Jahr hat mir viel gebracht. Zum einen hat es mich in meiner Meinung bestärkt, allerdings auch meine Persönlichkeit verändert. So habe ich viel über die Arbeitswelt erfahren, wozu ich in der Schule keine Möglichkeit hatte.“

„Mein Alltag war immer anders und genau das hat mich auch so an der Arbeit gereizt. Mal war es ein einfacher Bürotag an dem organisiert wurde und ich viel zu tippen hatte, an anderen Tagen war man nur unterwegs und hat gearbeitet. Es war unglaublich abwechslungsreich und hat mir viel gegeben.“

„Das soziale Umfeld war sehr gut, sowohl bei der Arbeit als auch im privaten Rahmen hat man genug Freunde kennen gelernt. Die jungen Auszubildenden aus dem Betrieb waren auch immer offen und passten auch alterstechnisch.“

„Mein Öki-Glück-Besuch in Litauen war eine ganz besondere Erfahrung. Ohne das FÖJ wäre ich vermutlich nie in solch eine Situation geraten... Ein großes Plus an das Öki-Glück Programm, auf das noch viele Generationen diese Möglichkeit haben und viel Freude daran haben.“

„Ein großes Lob an Bettina, die mir immer zur Seite stand und einfach eine super Ansprechperson war, egal worum es ging. Eine bessere Chefin konnte ich mir für das Jahr nicht vorstellen. Ich habe mich in meiner Einsatzstelle unglaublich wohl und auch frei gefühlt.“

Alia Zentel FÖJ 2015/2016
"Während meines Jahres in Bad Segeberg konnte ich viele tolle Menschen kennenlernen! In meiner Einsatzstelle gibt es neben mir noch 26 super nette Azubis, bei denen ich direkt zu Anfang Anschluss gefunden habe."

"Auch wenn ich keine meiner Wunschstellen zugewiesen bekommen habe, steht hinter dem Bewerbungsverfahren viel Organisation und Bedachtheit.
Ich bin super zufrieden mit meiner Einsatzstelle und dem Ganzen drum herum, sodass es mich gar nicht besser hätte treffen können!"

"Es war ein unglaublich tolles Jahr, das mich nicht nur beruflich sondern allem voran persönlich weitergebracht hat!"

"Mir kommen fast die Tränen, wenn ich daran denke, dass ich in 3 Wochen mein Zimmer räumen und all das, was mein zuhause geworden ist, hinter mir lassen muss."

Carina Köchel FÖJ 2016/2017
„Ich habe viele wichtige Erfahrungen fürs Leben gemacht und bin sehr froh, das FÖJ gemacht zu haben. Zum Beispiel, dass man sich in einer Firma auf die anderen Mitarbeiter verlassen muss.“

„Mir fällt es viel leichter vor 30 Leuten zu sprechen und ich kann mich meistens gegenüber lauten Kindern durchsetzen.“

„ Auch das alleine, ohne Eltern leben war eine neue Erfahrung.“

„ Ich bin selbständiger geworden und habe gelernt mit kleinen Problemen alleine fertig zu werden.“

„ Ich habe viele neue Freunde gewonnen, die ich so nie kennenglernt hätte.“

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